Die Schmid OG mit Sitz in Fulpmes in Tirol ist als Familienunternehmen bestens aufgestellt, um seinen Kunden ein breites Spektrum an Metallverarbeitungsdienstleistungen anzubieten. Dazu gehören Schneiden, Pressen, Stanzen, Biegen, Lackieren und sogar Schmieden. Seit mehr als 10 Jahren verfügt das Unternehmen zudem über eine eigene Schneidabteilung. Den Anfang machte eine Plasmatechnologie, und 2022 ergänzte eine kompakte Laserschneidanlage vorerst den Maschinenpark. Aufgrund der guten Auftragslage und gestiegener Kundenanforderungen, insbesondere in der Automobilindustrie, hat sich das Familienunternehmen nun für die Anschaffung eines smarten 2D-Lasers der MasterLINE Baureihe entschieden, der im deutschsprachigen Raum unter dem Produktnamen „MSE SmartFL“ vertrieben wird.
Schmieden, Biegen, Pressen, Stanzen und mehr – vor über 20 Jahren übernahm Gerhard Schmid eine 1910 gegründete Schmiede im Stubaital, etwa 20 km südlich von Innsbruck. Die Produktion wurde kontinuierlich modernisiert und erweitert, um hochwertige Präzisionsteile und Serien für Kunden aus der Bergsport-, Automobil- und Werkzeugindustrie zu fertigen. Besonderer Wert wird auf die individuelle Anpassung aller Produktionsparameter gelegt, um ein Ergebnis zu erzielen, das exakt den Anforderungen des Kunden entspricht.
Investition in Plasma- und Lasertechnologie
Im Jahr 2012 entschied sich die Schmid OG zudem, das Schneiden ins eigene Haus zu holen. Nach intensiver Recherche stieß das Unternehmen auf MicroStep Europa (ACCURL-Partner in Deutschland) und entschied sich für den Kauf einer 2D-Plasmaschneidanlage. Um den steigenden Anforderungen, insbesondere aus der Automobilindustrie, an eine höhere Genauigkeit gerecht zu werden, entschied sich der Metallverarbeiter knapp zehn Jahre später für die Investition in eine Laserschneidanlage.
„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“
Die Nachfrage nach dem Schneiden von dünnen Blechen mit immer präziseren Anforderungen stieg jedoch sowohl für den Eigenbedarf als auch für die Lohnfertigung stetig an. Und so war nur ein Jahr später eine weitere Investition erforderlich, um das Auftragsvolumen bewältigen zu können. Aufgrund der guten Erfahrungen mit den bereits gekauften Schneidanlagen war für die Schmid OG nach einem kurzen Vergleich mit anderen Herstellern schnell klar: Es sollte wieder ein Lasersystem von MicroStep Europa sein. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne – ein Problem kann immer mal auftreten, und bei MicroStep Europa wissen wir, dass wir uns darauf verlassen können, sofort Hilfe zu bekommen“, sagt Marie-Theres Schöpf, Geschäftsführerin der Schmid OG. „Bei anderen Herstellern wussten wir nicht, wo der Support sitzt und ob oder wann uns jemand helfen könnte, wenn etwas ansteht.“ Nach Rücksprache mit Gebietsverkaufsleiter Alois Bergmann entschied sich das Familienunternehmen für eine MasterLINE 2D-Laserschneidanlage, die im deutschsprachigen Raum unter dem Produktnamen „MSE SmartFL“ mit einem 8-kW-Laser vertrieben wird.
Zwei Laserschneidanlagen für unterschiedliche Anforderungen
Das Unternehmen nutzt den kompakten, bereits vorhandenen 2D-Laser für den Zuschnitt von Kleinteilen bis zu einer Materialstärke von 5 mm, während größere Bauteile mit höherer Materialstärke, insbesondere für die Lohnfertigung, auf der MasterLINE geschnitten werden. Bereits einen Monat nach der Inbetriebnahme war die Maschine zu rund 70 Prozent ausgelastet. „Wir erhalten vor allem im Frühjahr und Herbst viele Aufträge aus der Landwirtschaft, daher erwarten wir hier eine weitere Kapazitätssteigerung“, so Schöpf. Zum Kauf der neuen Laserschneidanlage resümiert sie: „Es hat wieder alles super geklappt. Auch die Tatsache, dass der Liefertermin vorgezogen werden konnte – es ist einfach immer eine sehr gute Kommunikation.“